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Ausstellung
"AußenKörperInnenRaum" 19.06.2001 bis 01.09.2001

In Zusammenarbeit mit der Praxis für Kieferorthopädie
Dr. Engeln + Partner GbR

Debora Kim
Objekte

Austellung
Körper 1998-2001
Nachdem sich Debora Kim viele Jahre mit der malerischen Darstellung des Raumes auseinandergesetzt hat, revidiert sie nun - auf der Suche nach ästhetischen Formulierungen - ihre Arbeit. Die Entdeckung eines neuen Werkstoffes ermöglicht ihr eine andersartige Raumkonstruktion und sie macht die Erfahrung, daß der Variantenreichtum und die Ausdrucksvielfalt von Garnen unbegrenzt zu sein scheinen.

Bild - Raum - Körper

Die breit gefächerten künstlerischen Fähigkeiten Debora Kims evozieren jäh verschiedene Wirkungen und differenzierte Intensionen. Dies macht ihre Entwicklung zu einem spannungs- und abwechslungsreichen Weg, den zu folgen es sich lohnt. Debora Kim´s Kunst liegt die gegenständliche Welt zugrunde; während sie in den früheren Arbeiten der "sichtbaren Wirklichkeit" große Bedeutung zumißt, geben die neueren Arbeiten den Bezug zum Gegenständlichen nicht unmittelbar zu erkennen.

Kommen in den Zeichnungen Ende der 80er Jahre Dinge, Menschen und Situationen zum Vorschein, die den Alltag der Künstlerin bestimmen und begleiten, so unterwirft sie die Gegenstände in den folgenden Werken zunehmend einer Chiffrierung. In der Malerei löst sie die Gegenstände von ihrer sichtbar dinghaften Umklammerung, indem sie ihnen symbolische Bedeutsamkeit verleiht.

Durch diese Bildsprache bringt sie eigenes Erleben und persönliche Empfindungen zur Darstellung. Die chiffrierten Objekte versinken in der Tiefe des zur Landschaft modifizierten Bildraumes und evozieren sanfte Rhythmen und klare Strukturen. Auf solche Weise gelingt der Künstlerin eine Koexistenz ihrer inneren und der sie umgebenden äußeren Welt.

In den jüngsten Arbeiten tritt eine Neu-Orientierung in den künstlerischen Mitteln zu Tage: durch die Verwendung von Garn gelangt die Künstlerin zu Flächen, die durch unterschiedliche Richtungen und Abstände der Fäden sowie durch eine wechselnde Anzahl der Schichten eine beeindruckende Tiefenwirkung nach sich ziehen. Die umwickelten oder durchstochenen Leinwände mutieren zu Körpern, die von geheimnisvollen Schwingungen erfüllt sind.

Dr. Sven Nommensen

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